selbst

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Uwe Rieger

1958    in Greifswald geboren worden

1976    Abitur, danach Jurastudium in Berlin

1983    Arbeit in der KommunalVerwaltung

2012    freiberuflich

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Meine Großeltern wohnten in Prerow und ich habe große Teile meiner Kindheit auf dem Darß verlebt. Diese Zeit an der Ostsee hat mich sehr geprägt.

So lange ich mich erinnern kann, habe ich geschrieben, gemalt, gezeichnet und immer irgendwas gemacht. Und auf die Frage, was ich später einmal tun wolle, habe ich stets geantwortet: „Bücher schreiben und Bilder malen.“ An diesem Vorsatz habe ich mich orientiert.

Als sich nach unzähligen unverlangt eingesandten Manuskripten erste Erfolge einstellten und so etwas wie eine Schriftstellerkarriere zu beginnen schien, kam 1989 im Osten die Wende und machte all meine Bemühungen von einem auf den anderen Tag zunichte. Der Vertrag für meinen ersten Science-Fiction-Roman platzte und auch meine vorhergehenden Veröffentlichungen spielten keine Rolle mehr. Das war bitter- vorsichtig formuliert.

Es brauchte mehr als zehn Jahre, „zurückzukommen“ und Zeit für anderes, als Beruf, Haus, Hof und Familie zu finden.

Schreiben

Von der Schreiberei habe ich auf Dauer nicht lassen können und so habe ich über die Jahre mit „Schwarze Windflüchter“ und „Letzte Gnade?“ zwei Fischland-Darss-Krimis herausgebracht. Mit einer Veröffentlichung über den Prerower Maler, Grafiker und Fotografen Theodor Schultze-Jasmer, der wie kein anderer die urwüchsige Darsslandschaft zu seinem künstlerischen Thema gemacht hatte, habe ich mir einen lange gehegten Traum erfüllt.

Im Winter 2015/2016 habe ich intensiv an einer Erzählung mit dem Titel „Seeglas und Apfelringe“ gearbeitet. Diese (Liebes-)Geschichte spielt Anfang der Vierziger Jahre auf dem Darß und könnte im kommenden Jahr veröffentlicht werden.

Mein dritter Fischland-Darss-Krimi (Arbeitstitel „Der Kalaschnikov-Container“) wird 2017 erscheinen.

Ich mache regelmäßig Lesungen auf dem Darß. Termine finden Sie unter Aktuelles.

Gestalten

Mit scrapeRshirts habe ich einige Jahre später meine eigene T-Shirt-Reihe aufgelegt. Die Motive dieser Shirts sind in einer ungewöhnlichen grafischen Technik, den so genannten scraperboards, angefertigt. Das Besondere liegt in der scheinbaren Mischung von Holzschnitt und Radierung und den zurückhaltenden schwarz-weiß-Motiven, deren Reiz man absichtlich erst auf den zweiten Blick erkennt.

Arbeiten mit Holz habe ich schon immer gern gemacht, was daran liegt, dass ich als Kind viel Zeit in einer Tischlerei auf dem Grundstück meiner Großeltern zugebracht habe. Haben Sie eine Ahnung, wie gut frische Hobelspäne riechen? Auch deshalb „mache“ ich ab und an was in Holz- mal sind es kleine Boote kombiniert mit einer Schiffsuhr, mal Fischschwärme…

Verlegen

Im Jahr 2000 habe ich den buch.macher autoren.verlag als ein kleines ehrgeiziges Verlagsprojekt gegründet. Hier haben mehr als vierzig Autoren bald siebzig Bücher veröffentlicht. Auf die Bilanz dieses ausschließlich nebenberuflich betriebenen Verlags-Projekts bin ich stolz. Der Verlag „köchelt“ inzwischen eher auf kleiner Flamme- schauen Sie in eine Buchhandlung, dann wissen sie warum. EBookPlattformen, Book on Demand oder DruckAngebote von Amazon sind inzwischen gute Möglichkeiten für „Unverbesserliche“, also für Leute, die immer noch meinen, ihr Buch müsse unbedingt in die Welt…

 

Doch das Allerwichtigste kommt zum Schluß:

MalenMalenMalen

Im Jahr 2010 habe ich mich in der Nass-in-Nass-Ölmaltechnik nach Bob Ross ausbilden lassen und veranstalte seit mehreren Jahren in Wieck a. Darss, Prerow und Zingst sowie in Lubmin bei Greifswald Malstunden in dieser beeindruckenden Technik. Beeindruckend ist diese Technik vor allem deshalb, weil sie sich unter dem Motto „Jeder kann malen“ an jedermannfrau richtet und den Anspruch „Freude am Malen“ in faszinierend einfacher Weise umzusetzen vermag.
So malen Urlauber und Gäste an einem Nachmittag gemeinsam in einer kleinen Gruppe ein klassisches Weststrand-Motiv in Öl. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, Interesse an Malerei und die Neugier auf eigene unentdeckte künstlerische Fähigkeiten genügen völlig.

Es ist eine tolle Sache- für alle Beteiligten. Eindrücke und Meinungen finden Sie hier. Ich freue mich, wenn auch Sie diese Maltechnik ausprobieren möchten. Melden Sie sich an, entweder per Telefon oder per mail.

Ich lebe meinen Traum. Ich bin ein Glückspilz.

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